Papa werden

Papa werden

Vater werden ist nicht immer leicht / Bild ©istockphoto.com/ Catherine Yeulet

Die meisten Männer reagieren auf die freudige Nachricht der Schwangerschaft mit wahrer Euphorie, Angst und Bange wird ihnen dann erst viel später! Besonders die ersten Monate sind von einer großartigen Aufbruchstimmung gekennzeichnet. Die vage Vermutung, wie ein Leben als Familie aussieht, der erste zaghafte Kontakt, wenn sich das Baby im Bauch bemerkbar macht, doch auch Ungewissheit macht sich nun langsam aber sicher breit. Wird der Nachwuchs gesund auf die Welt kommen, reichen die finanziellen Möglichkeiten aus, um die Familie zu versorgen, wie gestaltet sich das Sexualleben während und nach der Schwangerschaft und wie kann ich meine Frau während der Schwangerschaft unterstützen?

Erfolgsdruck für Väter

Der Druck der Verantwortung wird dabei von vielen werdenden Müttern oftmals unterschätzt, schließlich sind sie selber viel zu beschäftigt mit ihrer Schwangerschaft und haben ihre ganz eigenen Probleme. Genügend Zeit zum Reden sollte nun einkalkuliert werden, damit die gegenseitigen Ängste besprochen werden können. Für beide Partner ändert sich das Leben bereits mit Eintreten der Schwangerschaft ganz gravierend.

Unsicherheit macht sich breit

Vielfach ist es die Unsicherheit, die den werdenden Vätern dabei im Wege steht. Wie gerne würden sie ihrer Partnerin helfen und packen sie daher in Watte. Genau das führt allerdings bei den werdenden Müttern zu Streitpunkten und Unzufriedenheit, schließlich sind sie „nur“ schwanger und nicht krank. Einige Männer separieren sich dann zunehmend durch die Launenhaftigkeit ihrer Partnerin, da sie sich macht- und ratlos fühlen. Plötzlich steht nicht mehr der Partner im Mittelpunkt, sonder das Ungeborene. Dabei sind sie es doch in erster Linie, die ihre Frau unterstützen und ihr mit Rat und Tat zu Seite stehen können.

Unterstützung für die Frau

Eine sinnvolle Unterstützung, die beiden hilft, mit der neuen Situation klar zu kommen, kann beispielsweise dadurch geschehen, dass ein wenig Hausarbeit verrichtet wird oder einfach einmal eine entspannende Massage angeboten wird. Besonders die Pflege des immer dicker werdenden Bauches der Frau kann eine wunderbare Möglichkeit für den Partner sein, den noch imaginären Kontakt mit dem Nachwuchs zu vertiefen.

Nicht vergessen

Auch muss man(n) nicht gleich zum Vegetarier werden, doch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten aus Solidarität freut nicht nur die Partnerin. Schließlich vertragen nicht nur Schwangere eine Extraportion Vitamine, auch werdenden Papas ist diese zuträglich. Und wenn dann noch der Geburtsvorbereitungskurs tapfer gemeinsam durchgestanden wird, ist der Grundstock für eine angenehme und friedliche Schwangerschaft gelegt. Nichtsdestotrotz sollten werdende Väter das eigene Wohlergehen nicht aus den Augen verlieren und sich auch einmal mit anderen Väter austauschen, um ihre ganz persönlichen Sorgen und Nöte zu klären.

Über den Autor von Papa werden

Judith Schomaker

Judith Schomaker nutzt als Mutter oftmals ihre eigenen Erfahrungen aus der Welt der Kinder und bannt diese gekonnt in interessante Artikel. Als freie Autorin und Journalistin gelingt es ihr so, Familie und Beruf wunderbar miteinander zu kombinieren.

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Papa werden wurde geschrieben am 30.01.2012 und unter den Kategorien Eltern sein veröffentlicht.

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